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Wort zum Sonntag

Ich trau mich fast gar nicht jammern, weil ich weiß, wievielen Menschen es so viel schlechter geht. Auch direkt in meinem Umfeld. Herzensmenschen, die zum Teil ihr ganzes Leben keinen "gesunden" Zustand kennen oder erst im Laufe ihres Lebens erfahren durften wie es ist, wenn einem das Leben Tempo raus nimmt und einen auf sich selbst zurück wirft.


Und ich jammere, weil ich 2 Wochen lang alles absagen musste. Leute enttäuschen musste. Wie sehr schäme ich mich für dieses Gefühl, und dennoch ist es das, was ich fühle. 

Kennst du das auch? Gefühle auf die Seite schieben, weil so "schlimm" ist ist es ja nicht? Andren geht's ja viel schlechter... Ich hadere damit ganz ehrlich. Es fällt mir schwer. Wie kann ich nur, wo es mir doch so gut geht... 


Und doch ist da jetzt so viel in mir das raus will. Angst um meine Herzensmenschen aber auch: was ist, wenn das auch mich (egal ob psychisch oder physisch) trifft? Verzweiflung und Frustration-weil ich meinen geliebten Menschen nicht helfen kann.

Scham-weil ich eben diese Gefühle nicht wahrnehmen will.


Ja und dann ist auch noch diese Wut und dieses Gefühl die Kontrolle zu verlieren.

Mein E-Mail Account wurde geh.... , wie ihr vielleicht mitbekommen habt. Ich hab mich geärgert über all die Schwierigkeiten, die damit einher gegangen sind und mich so nach echten Menschen gesehnt, die mir helfen hätten können anstatt all dieser KI Systeme. Ihr glaubt nicht bei wievielen Accounts es unsagbar schwierig ist,eine Mail Adresse zu ändern und einen vernünftigen Support zu finden. Aber am meisten ärgere ich mich über mich selbst. Meine eigene Unachtsamkeit und Naivität (an dieser Stelle: wechselt regelmäßig eure Passwörter, achtet darauf eure Daten zwecks Identitätsnachweis zu aktualisieren und richtet am besten überall eine Zweistufen-Authentifizierung ein-ja, ich hab gezwungenermaßen einen Crashkurs in diesen Themen erhalten).


Doch langsam klingt meine Wut darüber ab. Neuanfang. Passend zum Februar, denn jetzt langsam fühlt es sich an, als würde der kollektive energetische Winterschlaf zu Ende gehen und das Jahr 2024 frisch mit neuen Trieben, neuer Energie starten.

Ein Neuanfang also. In jeder Hinsicht. Das Alte darf weg. Wird nicht mehr gebraucht. 


Und mit diesem Neuanfang erlaube ich mir einmal mehr alles zu fühlen und alles da sein zu lassen. Auch wenn es schmerzt oder unangenehm ist.

Ich nehme mir vor offener mit meinen Gefühlen umzugehen.

Als ich jetzt 2 Wochen zuhause war, hab ich mir einige Podcast Folgen von "Kratky sucht das Glück" angesehen. Und es hat mir einmal mehr die Augen geöffnet wie unglaublich wichtig es ist, in dieser mittlerweile so gefakten Welt, echt zu sein!

Danke an dieser Stelle Robert Kratky, Ness, Melissa Naschenweng und Paul Pizzera für eure Ehrlichkeit und Offenheit❤️.


Deswegen war es mir wichtig diese Zeilen zu schreiben. Mich echt zu zeigen in dieser oftmals ver-rückten Welt.

Mit allen was dazu gehört.


Das war mein Wort zum Sonntag.

Liebe geht raus an euch alle ❤️